Musik ist der kleinste gemeinsame Nenner der Erde. Alles schwingt, alles klingt. Unabhängig von Religion, Stand, Alter und Geschlecht werden die Menschen gleichermassen vom Klang als Schwingung erfasst. Nur wenige sind für das menschliche Ohr hörbar, alle sind aber von der Seele wahrnehmbar.

Davon ausgehend können alle Musikrichtungen, Klanginterpretationen und Schwingungen kombiniert werden, da sie ohnehin bereits in Koexistenz präsent sind.

Das erste Musik-Projekt im SEKTOR-F versucht nun eine solche Kombination Gestalt werden zu lassen. Gehör und Seele sollen gleichermassen angesprochen werden.




Mit dem Album Alpness gehen Bigeneric und Anderscht einen neuen Weg. Aus der Begegnung der mutigen Volksmusiker Anderscht und dem begnadeten Elektronik-Künstler Bigeneric ist ein Werk hervor gegangen, das verzaubert und berauscht. Die Klänge gehen unter die Haut und streicheln die Seele.

Alpness ist im CD-Handel und als Download erhältlich.

Bestellung - CHF 25.00 exkl. Versand. alpness@sektor-f.ch


Die alte und rurale Kultur des Alpsteins, des Appenzellerlandes und des Toggenburgs mit ihren Klängen, Traditionen und Rhythmen soll mit den urbanen Geräuschen und dem verhältnismässig jungen Kulturgut der internationalen Clubszene, mit ihrer unbegrenzten elektronischen Musik und Lichterwelt, vereint werden. Die Elemente und Klänge der elektronischen Musik aus den Lounges und Clubs dieser Welt sind denen der traditionellen Musik aus dem Alpstein in vieler Hinsicht ähnlich und sogar gleich.

Das tiefe Bedürfnis nach Hingabe, und Zugehörigkeit zu etwas grösserem als Individuum sind der tiefe Grund warum die Menschen Taler schwingen, ein Zäuerli anstimmen oder eben einen Club besuchen und sich für Stunden auf eine Welle aus Klang und Emotionen begeben. Lässt man sich auf die Schwingungen des Alpsteins oder eines internationalen Clubs ein wird die Musik ein physisches Erlebnis und Türen zur Seele werden aufgestossen.

Die traditionell schweizerische Volksmusik wird mit der androgynen Elektronik vermählt. Die Menschen aus den jeweiligen Kreisen sollen auf irrationale Weise an eine andere, gegensätzliche Kultur herangeführt werden. Durch die Musik, die Klänge und Rhythmen werden die Zuhörer in Ihren Seelenwelten verbunden bevor abgespeicherte Vorurteile aufkommen.

Die Zuhörer merken erst im Nachhinein und eindrücklich was mit Ihnen geschehen ist. Die Kreation wird die Zuhörer unbewusst und spielerisch über persönliche Kulturgrenzen führen.



SEKTOR-F, Florian Kern ist 1973 geboren und ist fasziniert von unvorstellbaren Ideen.

Die Inspiration zum Projekt fand Florian Kern während seiner beruflichen Tätigkeit als Direktor von Toggenburg Tourismus  wo er den Menschen im Alpstein und deren Tradition begegnete.

Im Sommer 2008 ist Florian Kern mit der Projektidee an Peter Roth (Klangwelt Toggenburg) herangetreten und ist auf Anhieb auf offene Ohren gestossen. Von der Idee begeistert hat Peter Roth dazu angehalten die Idee Gestalt werden zu lassen und hat den Kontakt zur Volksmusik hergestellt.



Peter Roth ist freischaffender Musiker und arbeitet als Komponist, Chor- und Kursleiter.

Mit dem Chorprojekt St. Gallen veranstaltet er seit 20 Jahren regelmässig Konzerte, die Musik verschiedenster Zeiten und Stile kombinieren (Victoria meets Coltrane / Transition / Media vita mit Texten von Niklaus Meienberg, usw.).

Mit dem Evang. Kirchenchor von Alt St. Johann realisiert er seine eigenen Kompositionen, die Stilelemente der Alpsteinmusik einbeziehen (Toggenburger Passion / St. Johanner-Messe / Juchzed und singed / Din Atem trait min Gsang ...).

Als Mitinitiant von KlangWelt Toggenburg gibt er Kurse über Obertöne und Naturjodel, ist künstlerischer Leiter des Festivals NaturStimmen von Alt St. Johann und arbeitet an der Realisierung des KlangHauses am Schwendisee.

1993 Anerkennungspreis der St. Gallischen Kulturstiftung
2006 Jahrespreis der St. Gallischen Kulturstiftung

www.peterroth.ch



Marco Repetto aka Bigeneric Marco Repetto aka Bigeneric / Sinbiotik aus Bern ist langjähriger Elektronik Musiker und Produzent. Labelinhaber von Inzec Records, Drummer und Gründungsmitglied früher Punk- und New Wave Bands wie Glueams, Grauzone (Eisbär) oder Eigernordwand. Aktiver Liveact-Musiker, sei es mit epischen Ambient Klanglandschaften, sowie mit atmosphärisch–emotional-hypnotischen Techno Acts. Schwer einzuordnen, eine “psychedelische Marcomusikreise” wie Freunde zu sagen pflegen. Marcos Live-Acts sind auch oft eine Ansammlung von diversen Hardware Geräten, das ist sein ganz spezielles Ding.

 “…ich sehe Techno in seinen verschiedenen Spielarten , im weitesten Sinne als Ur-Sprung einer weltumfassend funktionierend kodierte Kommunikation. Techno erfreut, verbindet, heilt, ist universal, zelebriert und eröffnet Wege des Ur-Vertrauens in uns. Techno empfinde ich als Rhythmus und Herzschlag des Lebens. Meine Arbeit ist geprägt von Klangforschungen und Experimenten, ganz besonders starke Inspirationen erhalte ich von Pflanzen und Tieren, naturnahen Erfahrungen und Auseinandersetzungen in der Entwicklung der elektronischen Musik, immer auf dem Pfad des Herzens...”

Klangzeugen: www.myspace.com/bigeneric


Anderscht: Hackbrett, Klassik, Piazzolla, Jazz, Improvisationen, Musik von West nach Ost in allen Farben... das passt nicht zusammen? Anderscht erzählt die Geschichte neu! Auf Ihre ganz eigene kreative und faszinierende Art entführen Sie Anderscht in die Vielfalt der Musikwelt. Aktuell ist Anderscht auch mit dem Projekt „Classic meets Hackbrett“, zusammen mit dem „Erneuerer der Volksmusik“ Noldi Alder und der Klassik-Starviolinistin Bettina Boller unterwegs.

Fredi Zuberbühler arbeitet als Hackbrettlehrer in Musikschulen seiner Umgebung. Er befasst sich intensiv mit der Weiterentwicklung des Appenzeller-Hackbrettbaus, dies betrifft im Speziellen die neuen Konzerthackbretter für Anderscht, diese hat er nach dessen Bedürfnissen neu entworfen und gezeichnet.

Andrea Kind lebt seit ihrer Jugend von und für die Musik. Dabei galt ihre grosse Liebe dem Hackbrett. Ihren Abschluss als Musikpädagogin absolvierte sie an der Jazzschule St. Gallen. Neben Hackbrett und Weiterbildungskursen gibt Andrea Kind Privatunterricht und arbeitet an der Musikschule Appenzeller Vorderland. Ihr Interesse gilt neben der Musik verschiedenster naturheilkundlichen Themen.

Baldur Stocker ist seit kurzem bei Anderscht und sorgt mit seinem Kontrabass für gewichtiges Fundament.

Klangzeugen: www.anderscht.ch